13/1 - Studienfahrt 2019 nach Dublin

In der letzten März Woche des vergangenen Jahres ging es für uns, die TuM-Klasse, mit dem Flieger in Richtung der irischen Hauptstadt Dublin. Pünktlich um 10 Uhr trafen wir uns am Schalter des Stuttgarter Flughafens und stellten uns in die Warteschlange. Eigentlich war es ein ganz normaler Check-In, jedoch machte uns die Fluggesellschaft Ryanair einen Strich durch die Rechnung. Angeblich hatten wir unseren Flug ohne Gepäckstücke gebucht, so dass unsere Lehrerinnen 20 Minuten lang versuchten, alles wieder gerade zu biegen. Zum Glück mit Erfolg! Erleichtert ging es dann endlich in den Flieger, der uns in 2 Stunden nach Dublin brachte. Von dort ging es dann mit dem Bus ins Harcourt Hotel und wir versorgten uns erst mal bei Tesco mit Lebensmittel für die nächsten Tage. Nachmittags erkundeten ein paar von uns die Umgebung und besichtigten das Fußballstadion und machten einen Küstenspaziergang. Am Montag ging es dann nach einem gemeinsamen Frühstück mit dem Fahrrad oder der Bahn nach Howth zum Cliff Walk. Die 20 km lange Strecke wurde mit dem Rad von allen problemlos gemeistert und wir bekamen einen schönen Blick von der Landschaft. Anschließend umrundeten wir gemeinsam die Klippen und wurden mit einem unglaublich schönen und beeindruckenden Ausblick belohnt. Am dritten Tag machten wir eine Sightseeingtour zu den Docklands und dem Famine Memorial, sowie einem Zwischenstopp im EPIC Museum. Gegen Nachmittag stand ein Besuch im berühmten Kilmainham Gaol auf unserer Programmliste. Dort erfuhren wir, wie es den damaligen Inhaftierten ging und lernten etwas über die Geschichte Irlands, bevor es am Abend zum Hunderennen im Shelbourne Park ging. Diejenigen, die sich trauten, konnten eine Wette auf einen der Hunde setzten und gewannen mit etwas Glück ein zusätzliches Taschengeld. Das Guinness-Storehouse war unser Ziel des nächsten Tages. Im Museum erfuhren wir Interessantes über die 250 Jahre alte Geschichte des Bieres und dessen Herstellung. Im Tasting Room bekamen wir eine erste Bierverkostung und lernten die Art des richtigen Trinkens kennen. Danach stand uns der Nachmittag zur freien Verfügung und wir legten uns im Phoenix Park in die Sonne oder streiften durch die Innenstadt. Am Abend sind dann Einige noch um die Häuser gezogen oder waren in einem der Irish Pubs zu finden. Donnerstags fuhren wir schon früh mit dem Bus in Richtung Belfast. Obwohl wir uns in den vergangenen Tagen immer wieder die Frage stellten, ob wir denn problemlos über die Grenze nach Belfast kommen würden, wegen des Brexit Termins, klappte alles einwandfrei. In Belfast angekommen, erkundeten wir die Stadt und versorgten uns mit Proviant, bevor wir im Titanic Museum mit dem großen Passagierschiff untergingen. Überwältigt von den vielen Eindrücken, setzten wir uns in den Hafen und erholten uns ein letztes mal, bevor es am Freitag wieder Richtung Heimat gehen sollte. Am Morgen des Abreisetages gab es noch ein irisches Frühstück mit Speck, Würstchen, Spiegelei und Bratkartoffeln bevor wir die Koffer packten und Dublin auf Wiedersehen sagen mussten. Die Studienreise nach Dublin wird uns allen noch sehr lange in Erinnerung bleiben, mit tollen Eindrücken und Bildern, die wir gemeinsam als Klasse erleben durften. Außerdem spielte uns das Wetter fast immer in die Karten, mit viel Sonnenschein und angenehmen Temperaturen, ohne das klassisch irische Regenwetter. So schnell kann eine wundervolle Woche zu Ende gehen. 

13/2 - Studienfahrt 2019 nach Hamburg

Am 26.09.2019 trafen sich 20 Schüler und Schülerinnen und zwei Lehrkräfte am Esslinger Bahnhof, um gemeinsam nach Hamburg zu fahren. Die Zugfahrt war lang, aber dank Netflix kurzweilig. In Hamburg angekommen, wurde zunächst das Hostel aufgesucht und die Zimmer verteilt. Um am nächsten Tag fit für das kulturelle Programm zu sein, ließen wir es an diesem Abend eher etwas ruhiger angehen. Die meisten wollten nur noch etwas essen und dann bald schlafen gehen. So eine Zugfahrt kann echt müde machen.

Die nächsten drei Tage waren wir damit beschäftigt, Hamburg in seiner ganzen Pracht kennenzulernen. Eine Bootstour, die Aussicht von der Elbphilharmonie, das Miniaturwunderland, Wasserspiele oder ein Besuch beim Michel sind nur ein kleiner Einblick in das, was Hamburg zu bieten hat. Und trotz des kulturellen Programms kam der Spaß nicht zu kurz. Man lernte sich sowohl als Klasse als auch die Lehrer besser kennen und verbrachte einige gemütliche Abende mit Gesprächen über verschiedene Themen. Der Abschluss war ein gemeinsames Abendessen im „Ahoi“ von Steffen Henssler, welcher an diesem Abend sogar live und in Farbe sein Restaurant besuchte und eifrig Fotos mit den Gästen schoss. Da Hamburg bei Nacht am vorherigen Abend erkundet wurde, verbrachten wir den letzten Abend im Hostel und stießen um Mitternacht auf Frau Tatlicis Geburtstag an. Da sich Frau Tatlici zu ihrem Geburtstag ein Besuch auf dem berühmten Fischmarkt wünschte, war die Nacht um 5:30 Uhr bereits wieder vorbei, da wir uns alle um 6 Uhr auf den Weg dorthin machten.

Trotz anfänglichem Nörgeln über die Uhrzeit und generell über den Programmpunkt waren wir uns am Ende doch alle einig, dass es eine gute Idee war, das einmal live zu erleben. Vor allem die Marktschreier waren einen Besuch wert.

Am Abend des 29.09. war die Studienfahrt leider auch schon wieder zu Ende und wir traten mit der Bahn die Heimreise an.

Wir danken Herrn Burckhardt und Frau Tatlici für die insgesamt entspannte, informative und schöne Studienfahrt.

Das größte Experiment der Welt …

 

… bestaunten 16 Schülerinnen und Schüler der 13. Klasse im Juni 2019 auf ihrer zweitägigen Exkursion in das Forschungszentrum CERN bei Genf. 80 Meter unter der Erdoberfläche eröffnete sich uns der atemberaubende Blick auf den CMS, dem Compact Muon Solenoid. Mit einer Gesamtmasse von 14 000 Tonnen ist der CMS der weltweit schwerste Detektor für Elementarteilchen und mit einer Detektorfläche von 210 m2 zugleich eine gigantische Digitalkamera. Die Mitarbeiter, die zu diesem Zeitpunkt Wartungsarbeiten vornahmen, erschienen uns geradezu winzig.

Der CMS ist einer von vier Detektoren entlang des 26 Kilometer langen Speicher- und Beschleunigerrings LHC, dem Large Hadron Collider, der sich tief unterirdisch und grenzüberschreitend zwischen der Schweiz und Frankreich befindet. Gemeinsam schrieben diese Detektoren schon mehrfach Physik-Geschichte. Zuletzt 2012, als das seit 1960 theoretisch vorhergesagte Higgs-Boson endlich experimentell nachgewiesen werden konnte und sich somit eine wesentliche Lücke im Puzzle der Elementarteilchenphysik schloss. Der Nobelpreis folgte unmittelbar 2013.

Vor der eigentlichen CERN Besichtigung übernachteten wir in einer sehr gepflegten Jugendherberge in Mitten der Stadt und in unmittelbarer Nähe zum Genfer See. Von dort aus hatten wir ein vielfältiges Angebot für ein gemeinsames Abendessen und schließlich einen bezaubernden Ausklang des ersten Tages an der schönen und belebten Seepromenade.

Die freiwillige Exkursion nach CERN ist seit letztem Jahr fester Bestandteil der Angebote an Abiturienten der Friedrich-Ebert-Schule und beinhaltet zudem einen mehrstündigen Zwischenstopp im Swiss-Science-Center Technorama in Winterthur, einem faszinierenden Wissenschaftspark mit zahllosen Experimenten zum Bestaunen, aber vor allem auch zum selber Durchführen. Besonders beeindruckend ist die Vorführung der Hochspannungsanlage, bei der meterlange Blitze auf entsprechend geschützte Mitarbeiter niedergehen.

 

 

Exkursion 2019 nach Weimar

Gegen Ende des letzten Schuljahres wurde in der jetzigen 13/3 über Konzentrationslager diskutiert und es wurde deutlich, dass ein großer Teil der Klasse noch kein Lager gesehen hatte. Ein kleiner Teil kannte schon Dachau. So wurde der Plan erarbeitet, dass die ganze Klasse nach Weimar fährt und Buchenwald besucht, um nicht nur ein großes Konzentrationslager aus der Zeit des Nationalsozialismus zu besuchen, sondern auch das Anschlusslager der Sowjets anzuschauen. Außerdem ließ sich gut das klassische Weimar damit kombinieren,  um die neue Pflichtlektüre Goethes „Faust I“ anschaulicher zu vermitteln.

Zwei sehr gute Führungen in Buchenwald und im Nationalmuseum Weimar nahmen alle eindrücklich mit in die verschiedenen Zeiten und bewegenden Hintergründe. Außerdem erarbeiteten die Schüler sehr konzentriert Einzelschicksale in Buchenwald. 

Studienfahrten nach Dublin - 2013

Unter diesem Motto standen die diesjährigen Studienfahrten der Klassen TG12/3 und TG 12/4, die zeitversetzt jeweils 5 Tage in Dublin weilten.

Unterstützt von untypisch gutem Wetter mit viel Sonnenschein und nur wenigen Regentropfen, durften die Schülerinnen und Schüler ein abwechslungsreiches Programm erleben.

An den ersten beiden Tage wurden die Sehenswürdigkeiten von Dublin mit dem typischen Sightseeing-Bus erkundet. 

Der Besuch des alten Staatsgefängnis Kilmainham Gaol machte viele Besucher nachdenklich bedrückt und dieses beklemmende Gefühl setzte sich für manche auch beim tradtionellen Fish-and-Chips im Kultlokal Leo Burdocks fort. Ein wenig fettig und viel zu groß waren die Portionen schon und sie lagen manchen hinterher schwer im Magen, so dass der anschließende Gang durch das mittelalterliche Dublinia den einen oder anderen Schritt schwer fallen ließ. 

Abends stand dann der Besuch des Amüsierviertels Temple Bar an. Bei Live-Musik konnten zumindest die über 18jährigen die irische Pub-Atmosphäre geniessen, die Jüngeren mussten leider draussen bleiben.

Am nächsten Tag wurde zuerst das Guiness-Storehouse besucht, das mit dem Besuch der beeindruckenden Gravity-Bar im 7. Stock seinen Abschluss fand. Kreisrund und komplett verglast scheint man über den Dächern von Dublin zu schweben. Beeindruckend.

Danach ging es 2 Stunden mit den Fahrrädern quer durch den Phoenix-Park, was allen einen Heidenspass machte.

Der Nachmittag endete in der Jameson Distillery, Dublins berühmtester Whiskey-Brennerei, wo die Klasse eine eigene Führung bekam. Nun wissen wir, wie dreifach destillierter Whiskey hergestellt wird und ein Teil der Schüler durfte auch noch eine Prüfung zum examinierten Whiskey-Tester ablegen.

Der Abend endete im Hotel-Pub, wo die meisten Schüler das Spiel Real Madrid gegen Dortmund sehen wollten.

Am dritten Tag ging es hinaus in die wilde irische Natur. Mit dem Zug erreichte man in 20 Minuten das Fischerstädtchen Howth und startete von dort aus eine spektakuläre Klippenwanderung zum Howth Summit, von wo aus uns dann die ganze Stadt Dublin zu Füßen lag. Das Erlebnis der wilden, phantastischen Natur konnte auch der einstündige Regen während der Wanderung nicht trüben. 

Am Abend ging dann die ganze Klasse zum Hunderennen. Kleine Beträge haben fast alle gewettet. Einige haben verloren, aber alle haben gewonnen, zumindest eine Menge an Spass. 

Am letzten Tag stand das berühmte Trinity-College auf dem Programm. Nach einem Rundgang durch das 400 Jahre alte Gelände wurde die berühmte Bücherei besucht, in der mehrere hunderttausend Bücher stehen. 

Der letzte Nachmittag war dann frei für alle und die Teilnehmer verteilten sich in kleine Gruppen. Die einen besuchten den St. Stevens Green Park, die anderen bummelten in der Grafton Street und einige wurden angeblich noch einmal in der Temple Bar gesichtet. 

Und dann waren diese ereignisreichen Tage auch leider schon wieder vorbei. Beim anschließend durchgeführten Feedback waren die Meinung einhellig. Es waren sehr gute Studienfahrten mit einer gelungenen Mischung aus Programm und Freizeitaktivitäten.

Exkursion zum Reichparteitagsgelände Nürnberg 2013

Am 23. April 2013 wurde der Geschichtsunterricht nach Nürnberg verlegt. An der Exkursion nahmen dieses Mal alle vier TG 12er Klassen, sowie 2 BKFH Klassen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern teil. Mit Audioguides bewaffnet konnten die Schülerinnen und Schüler im Dokumentationszentrum einen neuen Zugang zum Thema Nationalsozialismus finden. Eine Führung auf dem Außengelände rundete die Gesamteindrücke ab, bevor der Heimweg angetreten wurde.