Unsere neue Sporthalle

 

Zwischen „Klasse“ und „supergeil“

EZ, Thomas Schorradt,  15.10.2019

In Esslingen-Zell ist die neue Sporthalle eingeweiht worden. Sie wird von den beruflichen Schulen des Landkreises und für den Vereinssport genutzt.

Knapp zwei Jahre lang haben die Schülerinnen und Schüler der drei Schulen des beruflichen Schulzentrums des Landkreises Esslingen ihren Bewegungsdrang zügeln müssen. Jetzt steht ihnen im Esslinger Teilort Zell wieder eine Turnhalle für den Sportunterricht zur Verfügung. Am Dienstag ist die neue, 5,5 Millionen Euro teure Halle, die auch dem Vereinssport für die abendlichen Übungseinheiten zur Verfügung stehen wird, eingeweiht worden.

„Diese Halle ist große Klasse“, hat der Esslinger Landrat Heinz Eininger anlässlich der kleinen Einweihungsfeier festgestellt. In den Augen der Schülerinnen und Schüler, die schon seit vier Wochen dort Unterricht haben, fällt das Urteil über die moderne Dreifelder-Turnhalle noch knapper aus: „Supergeil“, so gibt der Schulleiter der Käthe-Kollwitz-Schule, Thomas Fischle, das Fazit der jugendlichen Nutzer wieder. Neben der Käthe-Kollwitz-Schule kommen auch die John-F.-Kennedy-Schule und die Friedrich-Ebert-Schule in den Genuss der Sportstätte, die an der Stelle des in die Jahre gekommenen Vorgängerbaus errichtet worden ist.

Landesweit erste Sporthalle, in der Flüchtlinge untergebracht waren

Die vor zwei Jahren abgerissene alte Sporthalle war im September des Jahres 2014, im Zuge der steigenden Flüchtlingszuweisungen, als provisorische Unterkunft genutzt worden – der Not gehorchend als die landesweit erste Sporthalle in Baden-Württemberg. „Uns sind damals pro Woche 400 Flüchtlinge vor die Türe gestellt worden“, erinnert sich der Landrat. Kurz darauf sollten auch Flüchtlinge in die beiden anderen kreiseigenen Sporthallen in Nürtingen und Kirchheim/Teck einziehen.
Den Worten Einingers zufolge hätte die Halle auch ohne die zweckfremde Benutzung saniert werden müssen. „Wir hatten die Handwerker schon bestellt“, so der Kreischef. Die für die Flüchtlingsunterbringung notwendigen Umbauten – unter anderem waren dort ein Holzboden, eine Küche, neue Sanitäranlagen und eine Brandschutzeinrichtung nachträglich eingebaut worden – hatten der Halle dann den Rest gegeben. Nachdem auf dem Höhepunkt der Flüchtlingszuweisungen 134 Personen dort untergebracht waren, ist die Unterkunft nach dem Abebben des Flüchtlingsstroms im Jahr 2016 wieder freigemacht worden.

Auf der Grundlage einer von der Landkreisverwaltung in Auftrag gegebenen Wirtschaftlichkeitsuntersuchung hatte der Esslinger Kreistag damals dem Neubau den Vorzug vor einer möglichen Sanierung gegeben. Ein günstiger Kredit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und ein 600 000-Euro-Zuschuss aus dem Fördertopf für Sportstättenbau des Landes hatten der Ratsrunde als „demokratischem Bauherrn“ (Eininger) die Entscheidung erleichtert.

 

 

 

Partnerschule des Sports und ES²

Seit Juli 2009 hat das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg der Friedrich-Ebert-Schule Esslingen den offiziellen Status „Partnerschule des Sports“ verliehen. Zudem bieten wir für Leistungssportler/innen eine Förderung im Rahmen der Kooperation ES2. 

Das Bild zeigt drei unserer ehemaligen Schüler: Mike Troll, Fabian Bader, Robin Finkes im Jahr 2009 nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft (A-Jugend) im Wasserball mit ihren Mannschaftskameraden des SSV Esslingen.

Volleyballturnier

Am 10. Dezember 2019 fand das jährliche Volleyball-Turnier der Friedrich-Ebert-Schule statt.

Erneut übernahmen eine Hand voll Schüler im Rahmen einer GFS die Vorbereitung, die Leitung und die Verantwortung für das Turnier. Trotz zeitlichen Komplikationen durch das entfallen sämtlicher S-Bahnen am Morgen und die leichten Verschiebungen der Spielzeiten verlief das Turnier ohne Probleme.

In den ersten beiden Schulstunden spielte die elfte- und die zwölfte Klassenstufe ihre Gruppenphase aus. Anschließend die dreizehnte Klassenstufe und das Lehrerteam in der dritten und vierten Stunde.

In der fünften und sechsten Schulstunde startete dann die K.O.-Phase für die Teams. Im ersten Halbfinale trat das Team „Forellenbande“ gegen das Team „Revier 34“ an. Parallel spielte das Team „Lehrer“ gegen das Team „Team“ ebenfalls um den Einzug in das Finale.

Nach einem spannenden Halbfinale kämpfte das Team „Revier 34“ gegen das Team „Team“ um den dritten und vierten Platz. Zugleich traten die zwei besten Teams des Turniers das Finale an. Auf der einen Seite des Netzes stand das Team „Lehrer“, auf er anderen Seite das Team „Forellenbande“.

Nach sehr vielem Einsatz und Ehrgeiz standen um 13:00 Uhr die Belegungen der Plätze fest.

Das Spiel um den dritten Platz gewann das Team „Revier 34“. Der Gewinner des diesjährigen Turniers wurde das Team „Lehrer“. Somit belegte das Team „Forellenbande“ den zweiten Platz.

Die ersten drei Plätze wurden mit Urkunden und kleinen Preisen geehrt.

Kletterwand

Im TG dürfen die Schülerinnen und Schüler ihr Geschick an der Kletterwand unter Beweis stellen.