Woche gegen Antisemitismus - 20. Mai bis zum 24. Mai 2019

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Wir, die Schulleitung und das Kollegium der Friedrich-Ebert-Schule, freuen uns sehr über den Besuch Dr. Blumes und erhoffen uns von der Themenwoche eine weitreichende Sensibilisierung unserer Schülerinnen und Schüler, die auch über die Schulmauern hinaus Wirkung zeigt. (SPR)

Woche gegen Antisemitismus

 

Im April 2018 erschütterte ein Fall aus Berlin die Menschen im Land. Ein Kippa tragender 21-jähriger junger Mann wurde von einem 19-Jährigen mit einem Gürtel attackiert und als „dreckiger Jude“ beschimpft. Laut Auskunft der Bundesregierung vom Februar 2019 stiegen die antisemitisch motivierten Gewalttaten gegen jüdische Mitbürger*innen in Deutschland um 60 Prozent (!) von 37 im Jahr 2017 auf 62 im Jahr 2018 an. Außerdem wurde in einer Studie der TU-Berlin bereits im Jahr 2017 eine massive Zunahme von antisemitischen Äußerungen im Internet beobachtet.

Diesem Trend ist nicht zuletzt aufgrund der historischen Verantwortung Deutschlands energisch entgegenzutreten. Dabei kommt der Schule als Bildungsinstitution eine besondere Bedeutung zu. Der Schulleitung und dem Kollegium der Friedrich-Ebert-Schule ist es ein besonderes Anliegen, diese Verantwortung wahrzunehmen und das Thema verstärkt in das Wirken der Schule nach innen und außen einzubinden. Zu diesem Zweck wird die Friedrich-Ebert-Schule vom 20. Mai bis zum 24. Mai 2019 eine Themenwoche organisieren, in der das Thema Antisemitismus fächerübergreifend behandelt werden soll. Der Höhepunkt wird ein Vortrag des Antisemitismusbeauftragten der Landesregierung Baden-Württembergs Dr. Michael Blume bilden, an dessen Anschluss auch die Möglichkeit einer Diskussion mit den Schülerinnen und Schülern besteht. (SPR)